Fundstück von 1915
Titel: Zwei Feinschmecker
Datum: 13. Dezember 1915
…bewegt sich in seinen Thematiken zwischen Mensch und Technik sowie Gesellschaft, Mystik und Geschichte, woraus Bildserien inhaltlicher Verknüpfungen entstehen. Acrylbilder auf Holz, Karton, Leinwand und Papier, handbemalte Acrylobjekte, Aquarelle, Bleistiftzeichnungen, Experimental-Radierungen sowie Zeichnungen und Farbradierungen sind die Medien seiner plastischen Bildsprache.
Das ist kein Märchen – sondern Hoffnung für die Zukunft. Sieben Hagener Chöre waren auf der ersten Programmkonferenz des Hagener Kulturrings (HKR) am 2. Februar 2010 im Weltkugelzimmer im Hagener Ratskeller vertreten und diskutierten mit dem Vorstand des HKR die Terminsituation und die Inhalte für das Jahr 2010.
Siegfried Piotrowski (Vorsitzender HKR) gab seiner Freude über das gestartete Interesse an einer gemeinsamen Planung Ausdruck und stellte in Kurzform den Hagener Kulturring e.V. (seit 1945) in seiner jetzigen Aufgabenstellung vor. Um so mehr Raum hatte Hartmut Gloger, den Anwesenden den Nutzen einer abgestimmten Konzerttätigkeit über das Jahr mit Zuhilfenahme des Veranstaltungsplans im Internetauftritt des HKR unter www.hagenkultur.de näher zu bringen. „Abgestimmte Programmplanung für Chöre mit ähnlichen Inhalten macht Sinn“ das war als zusammengefasste Meinung der Chorvertreter aus diesen lebhaft geführten Vorabendgesprächen herauszuhören. So sollen interessierte Hagener Bürgerinnen und Bürger noch mehr Chancen erhalten Chor-Kultur zu erleben. Aber auch Verlinkung der eigenen Programmseiten im Internet und publizieren auf der Homepage www.Hagener-Kulturring.org unter „Nachrichten“ und „Presse & Info“ ist eine Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit für Chöre in Hagen die gern von den Chören in Anspruch genommen würde. Geschäftsführer Markus Meilwes freut sich jetzt schon auf die Erweiterung der Mitgliederzahl, wenn alle Hagener Chöre einmal Mitglieder des Kulturrings sind und somit eine gemeinsame abgestimmte Konzertlandschaft für Hagen Wirklichkeit werden kann. (haglo 20100204)
Regie Jan Philipp Gloger
Bühne Franziska Bornkamm
Kostüme Karin Jud
Musik Rudolf Gregor Knabl
Unter der Regie von Jan Philipp Gloger erwachen die Figuren von Shakespeares beliebter Komödie zu neuem Leben. Sie umwerben einander, verlieben sich und ersinnen Tücken und Fallstricke - Liebe und Intrige als Gesellschaftsspiel des Adels.
Veranstaltungsdaten: Viel Lärm um nichts
Bayerisches Staatsschauspiel - Residenztheater München
Mittwoch 27.01.2010, 20:00 Uhr
Sonntag 07.02.2010, 15:00 Uhr
Mittwoch 10.02.2010, 20:00 Uhr
Mittwoch 24.02.2010, 20:00 Uhr
Endlich ist es soweit - Wir lassen die Welt ein bischen Berni sein und erklären den 15. Januar zum Onkel-Berni-Tag! Download der ersten Onkel Berni Single "Zu klein" mit dazugehörigem Video bei iTunes und Cargo Records! Mein Tipp - Kaufen!!
Alexander W. Hoffmann lebt wie kein anderer die Begriffe Hand, Objekt und Kunst
Es ist die Hand, die die erste Schnitzerei der Jugend in den Haselnussstock treibt und es ist die Hand, die Werkzeuge und Maschinen einsetzen, um den bevorzugten Werkstoff Holz in die gewünschte Form zu bringen. Es ist auch die Hand, die dem Auge dient und das erspähte Fundstück aufhebt und es ist dieselbe Hand, die nach Vollendung der Arbeit zufrieden über die Oberfläche gleitet um dem Objekt den Segen zu geben. Immer wieder ist es die Hand - wenn gleich auch angetrieben vom Gedanken - die es richten muss.
Objekt
Die Objekte Hoffmanns sind vielschichtig wie eine Multiplexplatte und raumgreifend wie ein sich aufblasender Ballon. Regionale Maler, Bildhauer und Karikaturisten standen an der Wiege der ersten Arbeiten, die schon früh die Ironie und die Gedankensprünge in den Objekten des Künstlers zeigen. Aber immer geht dem Werk das Material voraus. Ob es Fundsachen sind die noch keiner Bestimmung unterliegen oder ob es speziell für ein Objekt hergestellte Teilstücke sind; es ist stets die Auseinandersetzung mit der Idee und dem Material die Hoffmann zu ungeahnten und zum Teil skurrilen und wundersam anmutenden Objekten treibt.
Kunst
Innerlich berührt und von einer Idee beseelt kann es Monate dauern bis dieser Zustand über eine Aussage zum Objekt und somit zur Kunst heranreift. Immer wieder findet Hoffmann das eine Ziel, dass seine persönliche Ansicht einer gesellschaftlichen Situation mit den träumerischen Visionen seiner Materialwelten vereint. Der Auslöser kann durchaus in einer aktuellen Nachricht liegen oder aber aus einer lang herangereiften Meinung resultieren. Hoffmanns Kunst ist nie profan und bringt den Betrachtenden zum Danken und Nachdenken. Seine Objekte berühren und könnten berührt werden. Beides ist - da es sich um hochwertige Kunst handelt -immer mit einem gewissen Abstand und mit Vorsicht zu genießen.
Hartmut Gloger, Diplom-Kulturmanager
Ergebnisse des Europäischen Forschungsprojekts „Corporate Culture and Regional Embeddedness“ (CURE) präsentiert auf der Internationalen Abschlusskonferenz in Brüssel bei der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen bei der Europäischen Union, organisiert vom Institut Arbeit und Technik (IAT)
Auch Global Players sind eingebunden in ihren regionalen Kontext – das ist eine der Schlüsselbotschaften des EU-Projektes CURE. Selbst international agierende Konzerne sind abhängig vom regionalen Arbeitskräftepotenzial, von den Konsumenten und den Netzwerken vor Ort. Regionales Engagement ist dabei für viele Unternehmen eine der strategischen Optionen, den globalen Herausforderungen zu begegnen – aber viel versprechend. Wie Unternehmens- und Regionalkulturen zusammenwirken und sich gegenseitig beeinflussen, wie sie in Interaktion einen „Virtuous Circle“ erfolgreicher Regionalentwicklung erzeugen können, waren Schlüsselfragen des dreijährigen Europäischen Forschungsprojektes „Corporate Culture and Regional Embeddedness“ (CURE). Die Ergebnisse der interdisziplinären Untersuchungen in 210 Unternehmen aus sieben Europäischen Regionen wurden jetzt (03.12.2009) auf der Abschlusskonferenz in der nordrhein-westfälischen Landesvertretung bei der EU in Brüssel präsentiert.
Unternehmen
Das CURE Projekt zielte mit seinen Untersuchungen auf vier Forschungsfelder: Innovation, Lebensqualität, Humankapital und Umweltverantwortung – allesamt besonders geeignet um die Interaktion zwischen regionalen und Unternehmens-Kulturen zu untersuchen. Eine signifikante Anzahl beteiligter Unternehmen ist deutlich in ihrer jeweiligen Region engagiert und in viele regionale Aktivitäten involviert, während andere sich eher ungebunden fühlen. „Der Anteil regional engagierter Unternehmen ist bei CURE im Durchschnitt ziemlich hoch in allen sieben Regionen, in einigen Regionen sogar über 50 Prozent“, wie Projekt-Koordinator Dr. Stefan Gärtner vom Institut Arbeit und Technik (IAT / Fachhochschule Gelsenkirchen) berichtete. Großunternehmen engagieren sich stärker regional als mittelgroße – und das, je länger sie schon in der Region ansässig sind. Es gibt auch Anzeichen dafür, dass Unternehmen aus dem Ausland weniger für die Region tun. In einigen Fällen können sie allerdings die Regionalkultur mit ihren externen kulturellen Einflüssen durch positive Interaktion befruchten.
Regionen
Wie die CURE-Ergebnisse zeigen, findet die meiste Interaktion in den Regionen statt, in denen Unternehmens- und regionale Akteure aktiv zum kulturellen Wandel beitragen – etwa in vielfältigen Netzwerken. Netzwerk-Aktivitäten – informell, lokal oder jobbezogen – sind lebenswichtig für die Interaktion zwischen Unternehmens- und Regionalkulturen, um zu einem „virtuous circle“ zu werden: einem dynamischen Kreislauf, in dem regionale Besonderheiten, aber auch regionale Kontinuität und Identität erreicht werden durch ständige Erneuerung und Wandel.
Die Interaktionen zwischen Regional- und Unternehmenskulturen unterscheiden sich von Region zu Region, von Zeit zu Zeit, von Unternehmen zu Unternehmen. Man findet Regionen mit hohem Anteil an Großunternehmen und langjährigen Kooperationsbeziehungen, wie im Süd-Osten der Niederlande (Provinzen Limburg und Brabant), wo „das Beste aus verschiedenen Welten“ kombiniert ist. Prof. Emile Aarts, Vice Resident Philips Research Laboratories, berichtete auf der Konferenz über den erfolgreichen Weg zur „Open Innovation“ in der Region. In der Forschungsregion Steiermark wachsen die traditionell vertikal integrierten Unternehmenskulturen indem sie durch kooperative und vertrauens-basierte Typen von Unternehmenskultur ergänzt werden.
Die Regionen Györ/Ungarn und Süd-West Brandenburg - beide im ökonomischen und politischen Transformationsprozess - befinden sich etwa in der Aufbauphase für Trusts/ Großunternehmen und Netzwerke. Und im Fall von Wales ist es die Region selbst, die sich seit Kurzem als Marke promoted, nicht nur durch regionale Firmen, die walisische Markenprodukte anbieten, sondern auch durch die regionale Regierung. In Ostwestfalen-Lippe (OWL) hat die besondere Regionalkultur einige lang etablierte Familienunternehmen hervorgebracht, die Produkte hoher Qualität anbieten. Diese waren ursprünglich vermutlich wegen der lokalen und regionalen Nachfrage als haltbare Qualitätsprodukte konzipiert, die im Laufe der Zeit auch auf internationalen Märkten gut verkauft wurden.
Politik-Empfehlungen
Das CURE-Projekt hat eine Reihe von Schlüsselerkenntnissen und Konzepten für die weitere Entwicklung sowohl der Vision der regional eingebundenen Unternehmen wie auch des Konzepts der innovativen regionalen Kulturen geliefert. “Die Interaktion zwischen Unternehmen und Regionen sollte als ein dynamischer Prozess gesehen werden, der ständig ausbalanciert werden muss“, erklärte Peter Prud’homme van Reine, Projektpartner und Co-Autor der CURE Vergleichenden Analyse, die er mit seinem Kollegen Prof. Dr. Ben Dankbaar / Radbound University Nijmegen verfasste. „Paradoxerweise müssen Regionen sich permanent erneuern, um regionale Kontinuität und Identität zu erhalten, damit sie durch regionale Besonderheiten im globalen Wettbewerb bestehen können. In diesem Prozess ist regionales Engagement eine strategische Option für alle Typen von Unternehmen. Dass sie so handeln wird umso wahrscheinlicher, wenn die agierenden Unternehmens- und regionalen Akteure einen gemeinsamen Zielrahmen für die Region finden.
PD Dr. Dieter Rehfeld, CURE Project Director und Leiter des Forschungsschwerpunkts Innovation, Raum & Kultur am Institut Arbeit und Technik (IAT/Gelsenkirchen), nannte drei Schlüsselaspekte für die Akteure regionalen und korporativen Handelns: (1) die Notwendigkeit von Steuerungsstrukturen, die Raum geben für besondere Formen regionaler Entwicklung basierend auf Regionalkulturen; (2) die Kommunikation regionaler Schlüsselfaktoren durch den Gebrauch von Symbolen wie Bildern, Icons, Geschichten, Helden etc. und (3) die Stärkung von Formen der regionalen Interaktion in der Weise, dass diese nicht bloß die Summe individueller Strategien darstellen, sondern das Ergebnis einer konzertierten Aktion.
Projekt und Partner
Im Rahmen des vom Institut Arbeit und Technik (IAT/ FH Gelsenkirchen) koordinierten Projektes wurden in einem internationalen und interdisziplinären Team über 210 Unternehmen in sieben Regionen aus sechs europäischen Ländern (Ostwestfalen-Lippe, Wales/UK, Györ/Ungarn, Steiermark/Österreich, Basel/Schweiz, Südost Brandenburg, Südost Niederlande) befragt und 21 vertiefende Studien zum Zusammenhang zwischen regionaler Kultur und Unternehmenskultur durchgeführt.
Das Projektkonsortium setzt sich aus den folgenden sieben Partnerinstituten zusammen:
• Institut Arbeit und Technik, Deutschland
• Universität Györ, Ungarn
• Universität Cardiff, Wales
• Kulturwissenschaftliches Institut Essen, Deutschland
• Radboud University Nijmegen, Niederlande
• Fachhochschule Nordwestschweiz, Schweiz
• Wirtschaftsuniversität Wien, Österreich
Weitere Informationen: http://www.cure-project.eu/ PD Dr. Dieter Rehfeld, Durchwahl: 0209/1707-268, E-Mail: rehfeld@iat.eu, Dr. Stefan Gärtner, Durchwal: 0209/1707-164, E-Mail: gaertner@iat.eu, Alexandra David, Durchwahl: 0209/1707-171, E-Mail: david@iat.eu
Diplom-Kulturmanager Hartmut Gloger ist Mitglied im CURE-Advisory-Board und nahm an der Abschlussveranstaltung in Brüssel teil.
Onkel Berni - best Live-Electro-Band from Berlin on stage at Bar25 and on da streets of Kreuzberg!! Single Release 15/01/2010 (Cargo Records)
Umbauarbeiten am Folkwang Museum in Essen bedingten die Auslagerung der Sammlung Folkwang bis 1. November 2009 in die „Villa Hügel“. Am 24. Oktober 2009 kurz vor Beendigung konnte der Hagener Kulturring e.V. gemeinsam mit dem Verband „Die Führungskräfte“ einen geführten Besuch in dem ehemaligen Wohnhaus der Industriellenfamilie Krupp durchführen. Die Villa Hügel, bekannt für ihre großen kultur- und kunsthistorischen Ausstellungen, zeigt erstmals seit fast drei Jahrzehnten die Meisterwerke der Moderne.
Zum Kunsttermin waren über 90 Teilnehmer der Einladung gefolgt und konnten in 5 Gruppen die Bildwelt der Folkwang Sammlung erleben. Zu den mehr als 120 Exponaten der Ausstellung gehören so berühmte Werke wie Claude Monets „Kathedrale von Rouen" und Pierre Auguste Renoirs „Lise", Vincent van Goghs „Irrenhausgarten" oder Robert Delaunays „Eiffelturm". Die Kuratoren schlagen den Bogen vom französischen Realisten Gustave Courbet bis zum deutschen Mythenerzähler Max Beckmann. Das breite Spektrum wurde durch sehr versierte Kultur- und Kunstführer unterstützt.
Zehn Räume und fünf Kabinette der Villa Hügel waren Realisten und Symbolisten wie Arnold Böcklin oder Honoré Daumier, Impressionisten wie Claude Monet, Paul Signac und Wegbereitern der Moderne wie Paul Cézanne und Paul Gauguin gewidmet. Werke des Kubismus wurden konfrontiert mit deutschen Expressionisten, mit der Malerei des "Blauen Reiter" und mit Arbeiten der Brücke-Künstler. Künstlerpersönlichkeiten wie Munch, Kandinsky, Klee und Moholy-Nagy wurden hervorgehoben und auch Werke der Surrealisten Salvador Dalí, Max Ernst und René Magritte waren zu sehen. Wichtige Exponate aus der Grafischen und aus der Fotografischen Sammlung des Museums sowie aus dem Deutschen Plakat Museum rundeten die einzigartige Zusammenstellung ab.
„Ein sehr gelungener Samstag Vormittag mit einer überraschend guten Führung“ war als Meinung aus dem beteiligten Besucherkreis zu entnehmen.
Der Hagener Kulturring e.V. wird auch in den nächsten Jahren Exkursionen und Ausstellungsbesuche außerhalb der heimatlichen Kultur- und Kunstszene anbieten.
Hartmut Gloger, Stellv. Vorsitzender des Hagener Kulturring e.V.
Im Juli 2009 wurde die Vorphase der Gestaltung der ersten Gloger-KultSteele (Kultbaum, Kunstbaum, Erinnerungsbaum) abgeschlossen.
Seit 1999 thematisiert Hartmut Gloger in der Serie „Handyland“ ein inzwischen etabliertes Kommunikationsmittel. In vielfältigen Variationen wird das Handy in seiner äußeren Form und inneren Struktur, sowohl als zu nutzendes Objekt wie auch als selbsttätig handelndes Subjekt, beleuchtet und hinterfragt.
Ein Zitat des Künstlers verdeutlicht seine ambivalente Haltung:
„Dein Handy geht mit dir überall hin;
oder gehst du mit deinem Handy überall hin?
Ambivalent, also doppeldeutig und hinterfragend wie die Haltung Glogers ist auch die rein formale Umsetzung des kleinen Gerätes in den großformatigen Mischtechniken. Es erscheint als formatfüllendes „Einzelwesen“, wie in dem Gemälde „Handyma“ (1999), oder als scheinbar endlos reproduzierte und aneinandergereihte Kontur, die an menschliche Fußspuren im Sand erinnert. Dieses Bildelement, das konzeptionell in - fast - allen Werken der Serie in der einen oder anderen Form erscheint, wird mit einer vielfältigen, abstrakt-expressionistischen Malerei vereint. Auch hier trifft der Betrachter wieder auf Gegensätze. Neben zarten Lineaturen und Lasuren, die den Bildgegenstand umspielen oder verschleiern, erscheinen harte Konturen und pastos aufgetragene Flächen, die wie das Resultat einer heftigen Attacke, eines emotionalen Ausbruchs wirken und den Bildgegenstand bedrängen.
An den neuesten Werken der Serie lassen sich einige Bedeutungs-verschiebungen festmachen. Im Mittelpunkt stand bislang die Eigenständigkeit des Handys als eines beinahe lebendigen Wesens, das sich seine Welt, das Handyland, erobert. Jetzt wird dem bereits angesprochenen Bild „Handyma“, einer Art - aus der christlichen Ikonographie vertrauten -
„Mutter und Kind- Gruppe“ des Kommunikationszeitalters, die radikale Gegenposition hinzugefügt. „W@P II“ (2001) zeigt neben der Oberfläche des gegenwärtig aktuellen technischen Entwicklungsstandes unverkennbar einen Totenkopf, der nur angedeutet wird, aber aufgrund überindividueller Wahrnehmungsmuster rasch erkannt werden kann und soll. Dem Anfang wird damit das Ende einer Entwicklung entgegengestellt. Dabei steht das technische Objekt eindeutig als Symbol für den Menschen.
„W@P II“ bedeutet aber nicht den Endpunkt der Serie, sondern lediglich das Minus zum Plus; und auch nicht eine Prognose des Endes der technischen Möglichkeiten, sondern einen neuen Status Quo. „Information“ ist Gegenstand einer anderen Gruppe der Serie „Handyland“, die sich formal deutlich von Werken wie „Handyma“ oder „WAP II“ unterscheidet. „Information I - III“ (2001) allen durch eine parallel verlaufende Bänderung auf. Die Reihung der Handy-Kontur wird von gleichförmig wirkenden, mittels eines eigens entwickelten Malverfahrens aufgetragenen, Farbflecken reflektiert. Der Farbauftrag ist transparent und von hellen Tönen bestimmt. Der Malgrund schimmert durch. Nur bei genauer Betrachtung wird deutlich, daß jeder Farbfleck bei aller Regelmäßigkeit seine Individualität behauptet. (Text: Kunsthistoriker Jan-Dirk Schulte)
Labels: HL; Handyland
In Zusammenarbeit mit der Hochschule Gelsenkirchen hat das Institut Arbeit und Technik (IAT) Gelsenkirchen Herrn Hartmut Gloger in den Beirat zum First Advisory-Board Meeting des CURE-Projekts (Corporate Culture & Regional Embeddedness) berufen. Innerhalb der Projektpräsentation am 19. März 2009 an der University of Applied Sciences Northwestern Switzerland in Olten / Schweiz konnte Gloger als Kulturmanager, Ingenieur und Künstler seine Positionen zur regionalen Sicht einbringen.
Die Zusammensetzung des CURE Konsortiums orientiert spiegelt die Vielfalt der Fähigkeiten und Kompetenzen wieder und entspricht insofern den Anforderungen eines internationalen vergleichenden und interdisziplinärem Ansatzes, als dass Regional- und Kulturwissenschaften, Organisationstheorie, Industrie- und Kultursoziologie, Kulturgeschichte und Kommunikationstheorie miteinander verbunden werden. Das Team setzt sich aus Ökonomen, Soziologen, Regional- und Kulturwissenschaftlern sowie Politikwissenschaftlern zusammen.
mehr... http://www.cure-project.eu/
Gedankensplitter Kommunikation
Kommunikation findet zwischen zwei Positionen statt.
Bild und Betrachter.
Auch Kommunikation im Internet bedeutet in der Endversion Bild.
Es gibt nicht umsonst den Ausspruch "Mach Dir selbst ein Bild!". Auch von Zuständen, über Situationen und zur politischen Lage machen wir uns ein Bild. Wir sind es gewohnt in Bildern zu denken.
Das Bild im Kopf ist immer sehr individuell und in seiner Differenziertheit für den Einzelnen absolut einzigartig und nicht zu verdoppeln.
Jedes Bild, was wir uns machen, ist in uns selbst persönlich zugeschnitten und daher ein Gehirnbild. Das Gehirnbild ist eine Variante des tatsächlich existierenden physischen Bildes. Daher ist es möglich, bei jedem Sehvorgang, nach jedem Augenzwinkern - und das ist auch Kommunikation – ein neues Gehirnbild zu erzeugen.
Es ist daher nicht verwunderlich, dass über Kunst oder ein physisch existierendes Bild so differenzierte Aussagen gemacht werden.
Hartmut Gloger, Dezember 2001

Liebe Kulturfreundinnen und Kulturfreunde,
der Hagener Kulturring e.V. geht mit seiner Idee eines tagesaktuellen Veranstaltungskalenders der "Stadt Hagen" in Westfalen für alle kulturinteressierten Nutzer unter der Adresse "http://www.hagenkultur.de/" heute online.
Bitte besuche Sie uns und reichen Sie Ihre Termine ein. Gemeinsam schaffen wir eine Informationsplattform die allen dienen kann und ein umfassendes Informationsnetzwerk abbilden kann.
Gruß
Hartmut Gloger
All I. P. - eine Serie von Arbeiten die im Titel schon das Programm beinhalten. All Internet Protokoll (All IP) bedeutet vereinfacht übersetzt: Die gesamte Kommunikation wird über das Internet geführt, also Telefon, DSL, TV, Musik ...und was noch so kommen wird. Parallel zum vorgenannten technischen Begriff steht der Serienname All I. P. (All Interactiv Painting) mit einem spontanen Farbauftrag der sich während des Malprozesses auch schon mal individuell verselbständigt und den Bezug auf Medien und Entertain, also vorhandene Bildkonstrukte, in unseren Köpfen waagt.
Seit 10 Jahren treibt mich die Auseinandersetzung mit der handynutzenden Gesellschaft und dem Mobiltelefon zu Arbeiten die in meiner Serie "Handyland" zusammengefasst sind.
Hartmut F. K. Gloger :: Serie: Handyland :: Handy Goes Internet :: 2000 :: Mischtechnik auf Leinwand :: 100 x 80 cm
Hartmut F. K. Gloger :: Serie: Handyland :: Menü :: 1999 :: Mischtechnik auf Leinwand :: 120 x 100 cm
Labels: Handyland, Hartmut F. K. Gloger, Malerei
Hagener Kulturring stellt sich neu auf
Und es geht doch weiter
Hagen, 21.01.2009, Anke Hoffmann
Hagen. Gut sah es nicht für den Hagener Kulturring aus. Noch im Sommer hatten die wenigen verbliebenen Mitglieder diskutiert, die älteste kulturfördernde Vereinigung der Stadt aufzulösen.
Die WP berichtete darüber und rüttelte Kulturinteressierte der Stadt auf: Mittlerweile ist ein Vorstand gewählt, der den Ring neu aufstellen möchte - als kulturelles Netzwerk für die Stadt.
mehr... Der Westen, Westfalenpost, 21.01.2009
Labels: Hagener Kulturring, Hartmut Gloger, HKR, Meilwes, Piotrowski
Das ist Onkel Berni aus Berlin, live zu erleben am 16. Januar 2009 in Antje Oeklesund Berlin und nächste DESASTER DISKO am 23. Januar 2009 im Lovelite (Berlin-Friedrichshain)
ONKEL BERNI (Elektro, Hip Hop)
www.myspace.com/onkelberni
ONKEL BERNI.... 2009.....Das Elektro-Pop-Duo der anderen Art ist jeboren. Zwei Verrückte-ein Gedanke an tanzende Beine(am besten weibliche) bringen elektronische Tanzmusik auf den Punkt. Hip Hop meets Clubmusic(oder umgekehrt) mit einer sympathisch triebgesteuerten Art gibt Onkel Berni ab sofort Berlin und damit den Rest der Welt einen Arschtritt mit dem Tanzbein!!! check out the brandnew Video- "Zu Klein"
LIVE:
13. Feb 2009, 22:00 10:00 PM - Zwischenbau (ex-interclub)
Erich-Schlesinger-Str. 19A, Rostock, 18059 - 5€
DISKOMAT-Electro Sause
12. Mrz 2009, 22:00 10:00 PM - Get Action! Club @ BANG BANG CLUB
Neue Promenade 10, Berlin-Mitte (Hack. Markt), Berlin, -
Get Action! Club 12.03. / 22h live: Onkel Berni + tba Party: Dj Wild Zeor + Guest www. myspace. com/getactionclub BANG BANG CLUB, Neue Promenade 10, Berlin-Mitte (Hack. Markt)
14. Mrz 2009, 22:00 10:00 PM - VILLA
Landsberger Allee 54, Berlin, 10249 -
kontakt:
theo@onkelberni.de////////////tel.030/46 997956...01777155843
mehr...www.antjeoeklesund.de und www.myspace.com/desasterdiskoberlin
Labels: Antje Oeklesund, Berlin, Desasterdisko, Jonas Gloger, Lovelite, Musik, Onkel Berni
Das Thema Minotaurus bleibt. Die Spannung zwischen Stier und Jungfrau ist ein unerschöpfliches Thema. Sechzehn neue Radierungen als Serie und als Farbunikat sind im November 2008 in der Druckwerkstatt von Ernst Nöthe in der Galerie 1740 in Hagen-Berchum entstanden. Hier ausgesuchte Gloger-Werke zum Schnuppern.


Radierungen :: Minotaurus :: 20 x 20 cm auf Blatt 40 x 40 cm.
Die Preise für Radierungen liegen zwischen 180 und 340 Euro je nach Rahmung und Passepartout. Anzusehen im Studio Hartmut F. K. Gloger, Termin vereinbaren unter 02331586044; Sie sind uns in Hagen herzlich willkommen.
Labels: Bild, Farbunikat, Hartmut F. K. Gloger, Jungfrau, Kunst, Minotaurus, Radierungen, Stier

Hartmut F. K. Gloger :: Malerei :: Traumdeuter :: 120 x 150 cm :: Acryl auf Leinwand :: August 2008 :: (hier Bildausschnitt)
Morgens aufwachen und in den ersten Sekunden noch den tiefen Einblick ins Unterbewußtsein erleben. Das ist die treibende Kraft und der Auslöser für dieses Bild auf Leinwand mit dem Titel "Traumdeuter".
Labels: Hartmut F. K. Gloger, Kunst, Malerei, Traumdeuter
Herbst 2008: ... bei der Arbeit an einer Kult-Steele. Bis zur Fertigstellung ist noch einiges zu tun. Erwartungsvolle Spannung bis zur Vollendung ...
Labels: Hartmut F. K. Gloger, Kult-Steele, Kunst, Objektkunst
13.11.08 10:38
Die Sieger des Südwestfalenaward sind gekürt
Die fünf Preise des Südwestfalenaward 2008 sind vergeben: Im Rahmen einer sehr stimmungsvollen aber dennoch lockeren Veranstaltung wurden am Mittwochabend die Sieger des Südwestfalenaward gekürt.
Der Award ist eine jährlich ausgelobter Wettbewerb um die besten Internetseiten in fünf Kategorienden, den die SIHK zu Hagen gemeinsam mit dem IT-Netzwerk Neue Gilde, dessen Geschäftsführung bei der GWS liegt, durchführt. Zudem wird ein separater Hagen-Award verliehen.
Weiteres zum diesjährigen Award (Pressemeldung) finden Sie
hier, die Bilder der Preisverleihung finden Sie hier.
Der Künstler kurz vor der Preisverleihung (Foto: P.-F. Schmittdiel, SIHK)
Verleihungsveranstaltung 2008 / Boom beim Südwestfalenaward 2008
Neuer Teilnahmerekord beim südwestfälischen Internetwettbewerb
Im neunten Jahr meldet die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) mit ihren Partnern „Neue Gilde“ und Stadtmarketing Hagen ein erneut gesteigertes Interesse am Webseiten-Wettbewerb „Südwestfalenaward.
„In diesem Jahr können wir erfreulicher Weise beim Südwestfalenaward unter der Webseite "www.suedwestfalenaward.de" von Mai bis September nicht nur in der Qualität sondern auch in der Quantität der Anmeldungen eine Steigerung feststellen, “ so SIHK- Fachbereichsleiter Reinhard Höntsch, verantwortlich für die Organisation des Wettbewerbs bei der Kammer.
Es wurden 211 Webseiten eingereicht gegenüber 167 des letzten Jahres, davon 45 aus der Stadt Hagen.Fast schon wie gewohnt haben wir die stärkste Beteiligung von Unternehmen aus allen Branchen und Wirtschaftszweigen vom produzierenden Gewerbe über Dienstleitungsunternehmen bis zum Handwerk, die sich um die beste Webseiten bewerben“, so Höntsch weiter.
Zum zweiten Mal agiert die Jury (Annette Eschment; microconsultant Hagen, Prof. Dr. Uwe Klug, Fachhochschule Südwestfalen, Iserlohn, Dr. Kai Hudetz, ECC Handel beim Institut für Handelsforschung der Universität Köln sowie Jochen Kubon, Carsten Baums und Christian Lück für die Neue Gilde) nicht online, sondern sie nutzt zur Vorauswahl anhand der veröffentlichten Kriterien ein speziell entwickeltes Software-Tool, das von Studenten der Fachhochschule Südwestfalen weiterentwickelt wurde.
In der Verleihung am 12. November, 19:00 Uhr im Hagener Kammergebäude, als besonderem Event für die südwestfälische Internet- und Medienwirtschaft und ihre Kunden wurden die Gewinner und Platzierten der fünf Kategorien entsprechend gefeiert.
Südwestfalenaward 2008 Kategorie Non-Profit-Website an Floriansdorf der Feuerwehr Iserlohn mit www.floriansdorf.de,
Brandschutz für junge Menschen (Foto: P.-F. Schmittdiel, SIHK).
Labels: Award, Objektkunst, SIHK, Suedwestfalenaward
Die Sieger stehen fest!
Beste Regie
Jan Philipp Gloger für die Inszenierung "Clavigo", Theater Augsburg
Der Regisseur Jan Philipp Gloger erhält den Regie-Preis der Theatertage für seine Inszenierung von Goethes "Clavigo" am Theater Augsburg.
Das meinte die Jury:
Zu guter Letzt ein echter Einzelpreis bei den diesjährigen Bayerischen Theatertagen in Ingolstadt. Der Jury hat eine weitere Aufführung insgesamt sehr gut gefallen, aber bei dieser nun war es doch eine Einzelleistung, der die Produktion unserer Meinung nach ihren herausragenden Charakter verdankt:
Goethes "Clavigo" vom Theater Augsburg in der Inszenierung des jungen Regisseurs Jan Philipp Gloger. Wir haben hier eine klar gesetzte, scharf profilierte Aufführung gesehen, in der jede der beteiligten Personen ihren genau umrissenen Platz hatte: Sowohl, räumlich, im Bühnenbild von Franziska Bornkamm als auch, inhaltlich, im Gefüge der Handlung.
Gloger hat uns das Stück, dem immer der Ruf des spröden anhängt, in eine gegenwärtig lebendige Form übersetzt, ohne seinen historischen Ursprung zu verleugnen, Fast möchte man sagen: man war der historischen Begebenheit um Beaumarchais näher als dem Stück von Goethe.
Was sagen soll: Gloger, und mit ihm die Schauspieler, haben im Text den menschlichen Kern entdeckt und freigelegt, das Natürliche in der Kunst gefunden. Die Aufführung überzeugte in jedem Moment durch ihre Direktheit, ihre Frische, ihre Authentizität. Nichts wirkte gewollt, alles erschien schon erreicht. Die Schauspielerinnen und Schauspieler erschienen uns auch durch echte Inspiration motiviert.
(Laudatio: Laszlo Molnár)
Labels: Clavigo, JPG, Junge Regie, Theater
Über Onkel Berni
ONKEL BERNI sind Theo H. und Jonas G., zwei junge Musiker und Songschreiber aus Berlin. Wir produzieren die passende Musik für ihren Film/Produkt/Projekt, schnell und professionell, egal ob Jingle, Remix, Klingelton oder kompletten Soundtrack. Wir machen alles...von Accapella über Flamenco, Heavy Metal bis zur zeitgemäßen Popmusik.Authentisch, modern, international. Diverse Projekte hier zu sehen und höhren oder geht auf: www.onkelberni.de/////////////theo@onkelberni.de////////////tel.030/46997956
Labels: Berlin, Jonas, Onkel Berni, Theo

Jan Philipp Gloger
Regisseur – München
Jan Philipp Gloger, 1981 in Hagen geboren, studierte Angewandte Theaterwissenschaft an der Universität Gießen und Regie an der Zürcher Hochschule der Künste. Studienprojekte waren auf der Ruhrtriennale, am schauspielfrankfurt und beim Körber-Studio Junge Regie in Hamburg zu sehen. Jan Philipp Gloger war Regieassistent bei Rimini Protokoll und hat die Bühnenmusik für „Kabale und Liebe“ am Theater Bern erfunden. Seit dem Diplom 2007 Inszenierungen am Bayerischen Staatsschauspiel in München („Genannt Gospodin“), am Theater Augsburg („Clavigo“), am Theater Biel-Solothurn (Uraufführung „Feindmaterie“) und am Schauspiel Essen („Die Heilige Johanna der Schlachthöfe“).
1954 in Heepen/Bielefeld geboren
lebt als Künstler in Hagen
1970 erste Ausstellung in Bielefeld-Heepen
1980 Dipl.-Ing. Elektrotechnik
1989 Wiederaufnahme der künstlerische Tätigkeit,
weitere Ausstellungen
2003 Studium KulturManagement mit Abschluss als Dipl.-Kult.Man.
Das Werkverzeichnis umfasst über 300 Arbeiten
1992 SpannungsFelder, Technik und Kunst
1998 MinoTaurus, Radierungen
1999 HandyLand, Auseinandersetzung Gesellschaft/ Kommunikation
2003 NanoWorld, Mensch und Technik
2004 ZellenEnergie, Energie auf den Punkt gebracht
2006 InteractivePainting, All I.P.
2008 KultSteele, Objekt
2009 SpiraleLeben, Mythologie und Kunst
Ausstellungen (Auszug)
1997 Galerie EGO ART Mannheim, D
1998 Galerie Hagenring Hagen, D
1999 Institut Arbeit und Technik Gelsenkirchen, E
1999 FernUniversität Hagen, E
2000 Galerie Wasserschloss Werdringen Hagen, E
2001 Deutsche Telekom AG Bonn, E
2001 Technologie- und Gründerzentrum Hagen, E
2002 Evolutionäre Zellen NGBK Berlin, B
2003 Karl Ernst Osthaus-Museum Hagen, B
2003 SIHK zu Hagen, E
2004 Galerie Dieter Fischer Dortmund, E
2004 Galerie Ludwig Schloss Oberhausen, B
2004 Rathausgalerie der Stadt Verden/Aller, E
2005 T-Punkt Business Hagen, E
2006 Dekogeschäft Stilvoll Hagen, E
2007 HÜF-NRW in Hagen, E
2008 Coffee Company Hagen, E
Legende:
B = Beteiligung
D = Doppel-Ausstellung
E = Einzel-Ausstellung